Saag Paneer

Ein klassisches Gericht aus Nordindien mit cremiger, würziger Spinatpüree durchsetzt mit goldenen Würfeln aus frischem Paneer-Käse. Reich an aromatischen Gewürzen, Ingwer und Knoblauch, ist dieses tröstliche vegetarische Curry am besten mit warmem Naan oder gedampftem Basmati-Reis zu servieren.
Zutaten
- 700 g frischer Spinat (Saag)
- 400 g Paneer
- 4 EL neutrales Öl (wie Sonnenblumen- oder Pflanzenöl)
- 2 EL ungesalzene Butter
- 2 Stk. gelbe Zwiebel
- 5 Zehe Knoblauchzehen
- 30 g frischer Ingwer
- 2 Stk. grüne Chili (wie Serrano oder indische Fingerkchili)
- 2 Stk. Tomaten
- 1 TL Kumin-Samen
- 1.5 TL gemahlener Koriander
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1 TL Garam Masala
- 0.5 TL Kurkuma-Pulver
- 0.5 TL Kaschmir-Rotchili-Pulver
- 4 EL Sahne oder einfaches Vollmilch-Joghurt
- nach Geschmack Salz
- 100 ml Wasser
Zubereitung
- Den Spinat blanchieren: einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den Spinat hinzufügen und 2 Minuten kochen, bis er welk und leuchtend grün ist. Sofort abgießen und in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser übertragen, um das Garen zu stoppen und die Farbe zu bewahren. Erneut abgießen, überschüssige Feuchtigkeit ausdrücken und grob hacken. In einen Mixer geben, 2–3 Esslöffel Wasser hinzufügen und zu einem grob-glatten Püree mixen (etwas Textur ist erwünscht). Beiseite stellen.
- Den Paneer braten: 2 Esslöffel Öl in einer großen antihaftbeschichteten oder gusseisernen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Paneer-Würfel in einer einzigen Schicht hinzufügen und 2–3 Minuten pro Seite braten, bis sie auf den meisten Oberflächen goldbraun sind. Mit einem Schaumlöffel entfernen und auf einem mit Papiertüchern ausgelegten Teller beiseite stellen. (Optional: frittierte Paneer 10 Minuten in warmem Salzwasser einweichen, um sie weich zu halten.)
- Die Masala-Basis aufbauen: in derselben Pfanne das restliche 2 Esslöffel Öl und die Butter bei mittlerer Hitze hinzufügen. Sobald die Butter schmilzt, die Kumin-Samen hinzufügen und 30 Sekunden zischen lassen, bis sie duftend sind. Die gewürfelte Zwiebel hinzufügen und unter häufigem Rühren 10–12 Minuten kochen, bis sie dunkelgoldbraun sind – dieser Schritt ist entscheidend für die Tiefe des Geschmacks.
- Die Aromaten und Gewürze hinzufügen: den gehackten Knoblauch, geriebenen Ingwer und gehackte grüne Chili einrühren. 2 Minuten kochen, bis der rohe Geruch verschwindet. Die gehackten Tomaten hinzufügen und 5–6 Minuten kochen, dabei die Mischung mit einem Löffel zerdrücken, bis sie marmeladig wird und das Öl beginnt, sich von der Masala zu trennen. Den gemahlenen Koriander, gemahlenen Kreuzkümmel, Kurkuma, Kaschmir-Rotchili-Pulver und die Hälfte des Garam Masala hinzufügen. Gut verrühren und die Gewürze 1–2 Minuten kochen.
- Saag und Paneer kombinieren: die Hitze auf mittel-niedrig reduzieren. Die Spinatpüree hinzugießen und gründlich mit der Masala-Basis vermischen. Ein Spritzer Wasser (etwa 60–80 ml) hinzufügen, falls die Mischung zu dickflüssig ist. Die gebratenen Paneer-Würfel vorsichtig unterheben. 5–7 Minuten zusammen köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, um die Aromen zu vermischen.
- Fertig stellen und servieren: die Sahne einträufeln oder das Joghurt hineinwirbeln, das restliche Garam Masala hinzufügen und großzügig mit Salz würzen. Sanft umrühren und 1 weitere Minute kochen. Vom Herd nehmen. Heiß servieren, bei Wunsch mit einem zusätzlichen Sahnestrudel garniert, zusammen mit warmem Naan-Brot, Roti oder gedampftem Basmati-Reis.